Mobility

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Der Schlüssel zu einer besseren Beweglichkeit

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Der Schlüssel zu mehr Leistung

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Mehr Stabilität, weniger Verletzungen

 


Mobility Lexikon:

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Video: doppelter Lackrossball in Erdnussform

 

Allgemeine Regeneration

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Mobilität und Stabilität des Körpers – “Der Gelenk für Gelenk Ansatz”

Was steckt dahinter?

Die Mobilität und Stabilität des Körpersystems hat im modernen Training einen enorm hohen Stellenwert. Wie wir mittlerweile wissen, ist nicht nur ein Krafttraining zur Stärkung unserer Muskulatur oder Knochen wichtig, sondern auch eine gewisse Stabilität in verschiedenen Bereichen von absoluter Notwendigkeit. Geringe Fehler in unserem Bewegungssystem z.B.: eines Gelenkes oder einer Gelenksgruppe oder muskuläre Dysbalancen haben große Auswirkungen auf den Rest des Körpers. In den letzten 20 Jahren haben sich die Sichtweisen im Training sehr verändert. Wir entwickeln uns immer mehr von einem isolierten Training (einzelner Körperteile) weg und trainieren stattdessen spezifische Bewegungsmuster, also funktionelle Bewegungen. Wir konzentrieren uns jetzt mehr auf Zug und Druckbewegungen sowie Hüft- und Kniestreck- Bewegungen, anstatt dem klassischen Brust – Schulter- Trizeps Ansatz.

“Der Gelenk für Gelenk Ansatz”

Gelenke haben einen sehr großen Stellenwert im funktionellen Training. Geht es nach der Theorie von Gray Cook (Physiotherapeut), Vorreiter in Sachen funktionellem Training und Bewegungsanalyse, besteht der Körper aus einer Vielzahl von Gelenken die einzeln zu betrachten und aneinander gereiht sind – „joint to joint approach“. Seiner Theorie liegt der FMS (Functional Movement Screen) zugrunde, der seit Jahren im Profisport ein fester Bestandteil ist.

Was sagt uns der “Der Gelenk für Gelenk Ansatz”?

Jedes Gelenk hat eine gewisse Funktion: Entweder die Eigenschaften mobil oder stabil zu sein. Jedes dieser Gelenke ist auch anfällig für bestimmte, leicht vorhersehbare Dysbalancen. Daraus resultiert, dass jedes Gelenk einzeln auf seine Funktion trainiert werden sollte. Die Funktionsweise ist einfach zu erklären. Wenn wir den ganzen Körper betrachten, dann wechselt immer ein mobiles mit einem stabilen Gelenke von unten nach oben ab. So braucht zum Beispiel das Fußgelenk vorrangig Mobilität und das Knie wiederum Stabilität.

Tabelle 1 Gelenk -Gelenk Ansatz

„Gelenk für Gelenk Ansatz“

 

Was ist wenn das nicht so ist?

Häufig hängen Verletzungen mit einem Fehler in der Funktion bzw. mit einer Dysfunktion zusammen. Bei einem Sportler ist es dann oft nicht die Frage ob etwas passiert, sondern wann. Kommt es zu Problemen oder Schmerzen, liegt der Fehler nach dem Gelenk für Gelenk Ansatz nicht am schmerzenden Gelenk, sondern oberhalb bzw. unterhalb des Gelenks. Schauen wir uns mal das Beispiel unterer Rücken an. Bei Schmerzen im unteren Rücken sollten daher in der Regel die darüber und darunter liegenden Gelenke auf ihre Funktion überprüft werden. In diesem Fall können diese Schmerzen im unteren Rücken ihren Ursprung in einer fehlender Hüftmobilität oder Brustwirbelsäulenmobilität haben, nicht an der meist vermuteten fehlenden Rumpfkraft.

Warum ist das so?

Wenn der Hüfte die Beweglichkeit fehlt, muss sich die Lendenwirbelsäule bewegen und die Bewegungen kompensieren. Dieses Gelenk sollte aber für Stabilität sorgen und ist daher für diese Bewegung nicht geschaffen. Eine unbewegliche Hüfte führt also zu Schmerzen im unteren Rücken. Wenn ein Gelenk, das für Mobilität ausgelegt ist zu stabil ist, wird ein Gelenk, das eigentlich stabilisieren sollte in eine Bewegung gedrängt – dieses verliert dadurch Stabilität, was wiederum zu Schmerzen führt. Dieser Teufelskreis hat sowohl Auswirkungen auf unseren Alltag, als auch auf unser Training.

Was sollte man also beachten?

Gerade für Profisportler aber auch für Breitensportler oder Sportmuffel ist dieser Ansatz sehr wichtig. Es werden sehr häufig hochkomplexe und explosive Bewegungen trainiert, bei denen der Körper hohen Belastungen ausgesetzt ist. Die Voraussetzung für jede Bewegung ist aber die richtige Technik -Technik steht immer vor Gewicht. Technik kann aber nur dann richtig erlernt werden wenn unsere Gelenke die benötigte Beweglichkeit aufweisen. Bevor man also mit viel Gewicht trainiert und Gelenksschädigungen provoziert, sollte man technisch sauber über den gesamten Bewegungsumfang die Bewegung ausführen können. Durch richtiges Mobilisations- und Stabilitätstraining kann ich die Voraussetzungen für ein qualitativ hochwertiges Training schaffen und ein verletzungsfreies trainieren/Leben gewährleisten!

Fazit:

Der „jont to joint approach“ beinhaltet ein elementares Wissen um die Funktionen der großen Körpergelenke. Es geht nicht um die Behandlung oder Unterdrückung einer schmerzenden Gelenksstruktur, sondern vielmehr darum die Ursache eines Problems zu erforschen und zu behandeln.

  • Gelenke haben die Aufgabe entweder mobil oder stabil zu sein
  • Eine fehlende Mobilität oder Stabilität führt zu Problemen in den darüber- oder darunter liegenden Bereichen
  • Die richtige Funktion des jeweiligen Gelenkes ist wichtig für ein verletzungsfreies Training

 

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